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Rückblick auf den IPU Kongress #35

Der 35. IPU-Kongress in Berlin vom 17. - 20.06.2010 ging über  Internationale Zusammenarbeit im Umweltschutz. Es wurden Fragen diskutiert wie: Was macht die Umweltpsychologie in Forschung und Lehre? Wie können Studierende diese durch Netzwerke nutzen? Nach Kopenhagen - (Wie) kann die Psychologie helfen Klimaverhandlungen zu retten? Wie kann Nachhaltigkeit mit sozialer Gerechtigkeit vereinbart werden? Auch die konkrete Umsetzung psychologischen Wissens anhand eines Energiesparkonzeptes konnte praxisnah bearbeitet werden.

Spannende Impulsreferate wie beispielsweise von Prof. Dr Ekardt zum Klimaschutz im globalen Kontext und Kai Schlegelmilch zu Akzeptanz und Nutzen der sogenannten Öko-Steuer brachten das fachliche Know-how und bereicherten die anschließenden Diskussionen und Workshops. Es wurde ein  nachhaltiges Projekt aus Afrika vorgestellt und an praktischen Lösungsvorschlägen für konkrete Probleme der Akzeptanz (interkulturelle Unterschiede) mit psychologischen Mitteln gearbeitet.

Zum interkulturellen Studierendenaustausch als Chance, den Umgang mit internationalen Umweltproblemen zu verbessern gab es (auch wenn trotz intensiver Werbung keine Studierenden aus dem Ausland zum Kongress kamen) praktische Anregungen:  Ein "Auslandserfahrungs-Wiki", in dem Studierende ihre eigenen Erfahrungen mit internationalen umweltpsychologischen Organisationen Interessierten zur Verfügung stellen können, z.B. als Anhang zu der IPU-Seite (ist noch in Arbeit :-))

Auf dem Markt der Möglichkeiten wurden unterschiedlichste Forschungsarbeiten vorgestellt. Es konnten Kontakte für Praktika, Forschungsarbeiten, Studienaufenthalten geknüpft werden oder allgemein mit anderen Akteuren auf dem Gebiet der Umweltpsychologie zu einem regen Austausch kommen.